Bio-Dressings ohne Zusatzstoffe — Öl zuerst, nicht Wasser
Dreh eine beliebige Dressingflasche im Regal um und lies die erste Zutat. In den meisten Fällen steht dort: Wasser. Danach kommt Öl, danach kommt etwas, das das Ganze zusammenhält, weil Wasser und Öl sich nun mal nicht mögen.
Bei uns steht an erster Stelle kaltgepresstes Rapsöl. In allen drei Sorten. Danach kommt echter Essig — Apfelessig, Weißweinessig oder Aceto Balsamico di Modena IGP. Und dann steingemahlener Senf aus dem Schwarzwald, der die Sache bindet.
Das ist keine Rezeptur. Das ist eine Reihenfolge. Und sie erklärt fast alles, was auf dieser Seite noch kommt.
Warum steckt in fast jedem Salatdressing ein Verdickungsmittel?
Weil Wasser billiger ist als Öl. Wer ein Dressing auf Wasserbasis baut, bekommt eine dünne, wässrige Flüssigkeit — und braucht etwas, das ihr Körper gibt. Xanthan. Modifizierte Stärke. Guarkernmehl. Carrageen.
Dazu kommt der zweite Trick: Wasser und Öl trennen sich. Damit das im Regal nicht auffällt, kommt ein Emulgator dazu. Meist Eigelb oder Milcheiweiß.
Wir brauchen beides nicht. Unsere Dressings haben so viel Öl, dass sie von sich aus cremig sind. Und der Senf übernimmt, was sonst der Emulgator macht — Senfsaat kann das, seit es Vinaigrette gibt. Kein Xanthan. Keine modifizierte Stärke. Kein Guarkernmehl. Kein Ei.
Dass sich unsere Dressings trotzdem absetzen, ist kein Fehler. Das ist der Beweis. Schütteln.
Auswahlhilfe: Welches Dressing passt zu Dir?
| Du willst … | Dann nimm | Warum |
|---|
| süß-herzhaft zu Blattsalat, Rohkost und als Dip zu Ofengemüse | Honig & Senf Dressing + Dip | 11 % steingemahlener Senf und 6 % Honig vom Bio-Imker — vegetarisch, nicht vegan |
| kräftig-würzig zu Feldsalat, Tomaten und Gegrilltem | Veganes Sylter Dressing + Balsamico | 13 % Aceto Balsamico di Modena IGP — echter Balsamico, kein Balsamico-Aroma |
| frisch-krautig zu Blattsalat, Kartoffeln und Ofengemüse | Vegane Französische Vinaigrette | 12 % Senf, 7 % Weißweinessig, dazu Petersilie und Schnittlauch |
Die drei Sorten im Überblick
Honig & Senf Dressing + Dip. 11 % steingemahlener Bioland-Senf treffen auf 6 % Blütenhonig von Bio-Imkern, dazu kaltgepresstes Rapsöl und natives Olivenöl extra. Kein Kristallzucker, kein Süßungsmittel aus dem Labor — die Süße kommt aus Honig und Apfelsaft. Weil Honig drin ist, ist dieses Dressing vegetarisch, nicht vegan. Passt an jeden Blattsalat, funktioniert aber genauso als Dip zu Ofengemüse, Kartoffelecken und Falafel.
Veganes Sylter Dressing + Balsamico. 13 % Aceto Balsamico di Modena IGP. Nicht Balsamico-Aroma, nicht Balsamico-Creme mit
Karamellzuckersirup — der echte, mit geschützter geografischer Angabe. Dazu Zwiebel, Senf und ein Spritzer Apfelsaft. Kräftig genug für Feldsalat mit Nüssen, für Tomaten mit Basilikum und für alles, was vom Grill kommt.
Vegane Französische Vinaigrette. 12 % Senf, 7 % Weißweinessig, Petersilie und Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel. Eine Vinaigrette, wie sie in Frankreich am Tisch angerührt wird — nur dass Du sie nicht anrühren musst. Zum Blattsalat, über warme Kartoffeln, an Ofengemüse.
Glutenfrei und laktosefrei — in allen drei Sorten
Beides gilt hier nicht nur für eine Sorte, sondern für die ganze Kategorie. Wir verarbeiten keine Milchprodukte, also ist Laktose kein Thema. Und es kommt kein glutenhaltiges Getreide in die Flasche.
Das ist in dieser Warengruppe keine Selbstverständlichkeit. Cremige Dressings binden üblicherweise über Joghurt, Milcheiweiß oder Eigelb. Und wo Sojasauce mitspielt, ist oft Weizen dabei. Wer zu Hause auf beides achten muss, liest bei Salatdressings normalerweise lange Etiketten. Bei uns reicht ein Blick.
Kalt gerührt und trotzdem monatelang haltbar — wie geht das?
Wir erhitzen unsere Dressings nicht. Nicht pasteurisiert, nicht heiß abgefüllt. Das kaltgepresste Rapsöl bleibt, was es ist, die Kräuter bleiben grün, der Senf bleibt scharf.
Haltbar sind sie trotzdem — ungeöffnet ?? Monate, ohne Kühlschrank. Das liegt nicht an einem Konservierungsstoff, sondern an der Rezeptur: viel Öl, ordentlich Essig, wenig freies Wasser. Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank, dann hältst Du sie mehrere Wochen.
Hätte Deine Oma auch so gemacht.
Zum Salat. Und zu allem anderen.
Ein Dressing, das nur an den Salat darf, ist ein verschenktes Dressing. Honig & Senf als Dip zu Ofengemüse. Sylter als Marinade für Champignons vom Grill. Vinaigrette
über warme Kartoffeln, solange sie noch dampfen — dann zieht sie ein.
Und wenn Du magst: alle drei über ein Sandwich, statt Mayo.
Emils Bio-Dressings kommen ohne Verdickungsmittel, ohne Emulgator und ohne Zusatzstoffe mit E-Nummer aus — drei Sorten in Bioland-Qualität, alle glutenfrei, alle laktosefrei, alle unpasteurisiert.
Dressings im Vergleich - was Emils anders macht