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Emils Bio-Manufaktur

Im Radio verkostet: Nach der Biofach 2026 beim WDR 5 „Alles in Butter"

7. März 2026

Im Radio verkostet: Nach der Biofach 2026 beim WDR 5 „Alles in Butter"

Genussexperte Helmut Gote war auf der Biofach 2026, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel in Nürnberg, auf der Suche nach neuen Bio-Ideen. In der WDR-5-Sendung „Alles in Butter" landeten dabei zwei unserer Produkte in der Verkostung: unsere vegane Mayo und unsere Barbecue-Sauce. Moderatorin Carolin Courts und Helmut Gote haben beide ehrlich auf den Prüfstand gestellt.

Auf der Biofach entdeckt

Die Biofach in Nürnberg ist der wichtigste Branchentreff für Bio-Lebensmittel. Vom 10. bis 13. Februar 2026 zeigten dort Erzeuger und Hersteller aus aller Welt, woran sie arbeiten. Helmut Gote schaute sich am Innovationsstand um – und nahm einige unserer Produkte mit ins Studio, um sie gemeinsam mit Carolin Courts zu probieren. Wie es bei „Alles in Butter" üblich ist, wurde dabei nicht beschönigt, sondern sachlich beurteilt.

Die vegane Mayo im Test

An der veganen Mayo haben wir drei Jahre lang an der Rezeptur gearbeitet, bis Konsistenz und Geschmack so nah an einer klassischen Mayonnaise lagen, dass die Frage „vegan oder nicht" beim Essen gar nicht mehr auftaucht. Die Zutatenliste ist bewusst kurz: ein richtig gutes Rapsöl, ein eigens für uns hergestellter Weißweinessig von einem Winzer aus der Nähe von Freiburg, etwas Senf, Mandeln und Salz. Mehr braucht es nicht.
In der Sendung fiel die Mayo durch ihre Säure auf – der Essig schmeckt deutlich vor. Bei der Textur waren sich Helmut Gote und Carolin Courts einig, dass man fast Eigelb darin vermuten könnte. Gote ordnete sie als eigenständige Variante ein und hob hervor, dass man die guten Zutaten herausschmeckt – allen voran den Essig. Für uns ist das genau die richtige Beschreibung: keine Kopie, sondern eine eigene Art von Mayo.
Wir verzichten wirklich überall konsequent auf alles, was man nicht wirklich braucht."
— Michael Wiese, Gründer der Emils Bio-Manufaktur, bei WDR 5 „Alles in Butter"

Warum bei uns kein Branntweinessig in die Flasche kommt

Ein Detail, das im Beitrag zur Sprache kam, ist unser Umgang mit Essig. Statt auf günstigen, hochindustriellen Branntweinessig zu setzen, gehen wir einen aufwendigeren Weg: Wir sind bei jeder Lese mit unserem Winzer im Kontakt, lassen mehrere tausend Liter abzweigen und in einer Essigmanufaktur im Schwarzwald für uns zu Essig verarbeiten. Diese Qualität ist nur eine Nuance – aber eine, die man am Ende im Produkt schmeckt.
Der Aufwand hat einen Grund: Die Zutat selbst ist so besser und bleibt in ihrer Qualität konstant. Weil wir kalt herstellen, müssen wir besonders hygienisch arbeiten – und das gelingt nur mit langfristigen, verlässlichen Beziehungen zu Erzeugern, die wissen, worauf es uns ankommt.

Die Barbecue-Sauce: nah am Gewohnten, halb so lange Zutatenliste

Auch unsere Barbecue-Sauce stand im Test – und durfte Helmut Gote besonders sachlich beurteilen. Sein Fazit fiel positiv aus: nicht von Rauch überfrachtet, gute Tomaten, ein ausgewogenes Würzverhältnis und nicht zu süß. Der Rauch stammt bei uns nicht aus künstlichem Raucharoma, sondern aus geräucherter Paprika – einem natürlichen Produkt.
Die Sauce ist geschmacklich nah an dem, was viele von gängigen Barbecue-Saucen kennen. Das ist Absicht: Wir schauen uns die bekannten Mainstream-Produkte an und bauen sie nach unserer Philosophie nach. Dabei fliegt der Branntweinessig heraus, ebenso die Verdickungsmittel. An ihre Stelle treten ein guter Aceto Balsamico aus Italien und ein höherer Anteil echter Zutaten. Das Ergebnis liegt geschmacklich nah am Gewohnten – nur ist die Zutatenliste am Ende rund halb so lang.

Verbands-Bio – über das EU-Siegel hinaus

Was im Beitrag ebenfalls deutlich wurde: Wir arbeiten bei allen Produkten ganz ohne Zusatzstoffe und sind verbandszertifiziert – je nach Produkt nach Bioland- oder Naturland-Richtlinien. Beide Verbände stellen strengere Anforderungen als das EU-Bio-Siegel. Genau dieser konsequente Verzicht auf alles Überflüssige ist der rote Faden, der sich durch unser ganzes Sortiment zieht.

Was wir mitnehmen

Eine Verkostung bei „Alles in Butter" ist kein Werbeformat – Produktauswahl und Urteile folgen journalistischen Kriterien. Umso mehr freut es uns, dass beide Produkte als eigenständig und gut gemacht wahrgenommen wurden. Genau darum geht es uns: nicht darum, ein Industrieprodukt zu imitieren, sondern darum, mit echten Zutaten und kurzer Zutatenliste einen Geschmack zu treffen, den man kennt und mag.
Quelle: WDR 5 „Alles in Butter", Folge zur Biofach 2026, mit Genussexperte Helmut Gote und Moderatorin Carolin Courts. Der Beitrag ist über die ARD Audiothek und die WDR-Mediathek abrufbar. Inhalte aus der Sendung wurden für diesen Beitrag sinngemäß zusammengefasst.